Vom slawischen Untermenschen - immernoch aktuell!
Vom slawischen Untermenschen - immernoch aktuell!
Wie ich mit Entsetzen feststellen musste, ist die gegenwertige Wissenschaft immernoch anti-slawisch geprägt. Das gilt nicht mehr wirklich für die anglikanische Wissenschaft, vielmehr für die Deutsche. Wie ernst man Deutsche Wissenschaftler aus den 30er und 40er Jahren nehmen sollte, ist gewiss. Ist es das? Offensichtlich nicht.
Viele Deutsche Wissenschaftler, selbst der NSDAP nahe stehend, leugneten keine slawische Besiedlung Schlesiens. Sie widersprachen auch nicht der bisherigen Theorie, die Anten seien Slawen. Andere Wissenschaftler aber, auch aus diesen Jahren, werden als seriöse Quellen betrachtet. So einige Professoren, die anti-slawische Äußerungen von sich gaben.
Wie steht es also um die Slawen? Schlecht, sehr schlecht sogar. Großartige Denker wie Pribojević und Orbini wurden über Nacht zu Panslawisten (wohlgemerkt erst im 21. Jhd.), über Wermusch möchte man garnicht reden. Bor und seine Truppe? Alles Unwissende. Es gibt zwar Gegenstimmen, jene sind aber sehr dürftig. Sie, allen voran die Serben, schießen gerne auf die katholische Kirche, jene bietet aber mit Pribojević und Orbini (beides Mönche) die Grundlage. Vielmehr ist das Problem die derzeitige, mehr oder weniger atheistische Wissenschaft.
Nun kurz was zum Schund und Schandwerk "Die Slawen" von Eduard Mühle. Das Werk ist durch und durch schlecht. Kurz zusammen gefasst:
- Die Idee (die Geschichte in so einem kleinen dünnen Heft zu komprimieren) ist dumm
- Es existieren nur wenige Quellen, diese sind dann meistens auch nur dürftig (es werden Fragmente aus dem Kontext gerissen)
- Durch die ganze Zeit werden Slawen mit "Die Slawen" beschrieben, diese Anfürhungs- und Schlusszeichen dienen laut Autor dafür, weil es die Slawen nicht gebe (so verblöded waren nicht einmal die 30er Historiker aus Deutschland)
- Mühle könnte von jeder Wissenschaft widerlegt werden (Sprachwissenschaft, Namenswissenschaft, Biologie (Genetik), etc.), weil er meint die Slawen hätten als einziges gemeinsames Merkmal die Sprache. Traditionen, Religion, Genetik (im heutigen Zeitalter noch relativ jung), Namen und sogar Chroniken werden gekonnt übergangen.
- Mühle wirft Theorien in den Raum, welche ein bestimmtes Bild kreieren und geht dann aber nicht weiter auf diese ein. Das schafft einen Boden für die weitere Argumentation, dieser Boden ist aber lediglich eine dumme Erfindung ohne halt, welcher aber nicht hinterfragt wird, weil dieser nur kurz erwähnt wurde.
Zum letzten Punkz möchte ich ein Beispiel bringen. Im Buch "Die Slawen" schreibt er "Die Bedrohung trat nicht nur in Gestalt turksprachiger Reiterkrieger und rätselhafter, vermutlich iranischstämmiger Anten, sondern auch in Gestalt von Gruppen hervor, die man als Sklabenoi, Sklaboi bzw. Sclavini bezeichnete" (S. 10).
Mit den Reiterkriegern sind die Hunnen gemeint, und es ist vollkommen unbekannt ob diese turksprachig waren! Und dass die Anten Iraner sind ist auch nur in den Raum geworfen worden. So einen Blödsinn und so eine schwachsinnige "Argumentation" habe ich lange nicht mehr gelesen.
Diese schreckliche Art zieht sich bis zum Ende hin. Mit Abstand ist Mühles Werk eines der schlechtesten über die Slawen.
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